Die Aufstellung

Symptomaufstellung –

Was ist eine Symptomaufstellung?

 

“Der Körper beginnt zu schreien, wenn seelische Bedürfnisse ignoriert werden,” – schreibt berühmte Psychotherapeutin und Kardiologin Dr. Ilse Kutschera in ihrem Buch “Was ist nur los mit mir?“ (mit Christine Brugger/Schäffler). Laut der Angaben von WHO gehören 40% der Patienten zu der Gruppe der psychosomatischen Kranken. „Psychosomatic“ ist ein griechischer Begriff, der von zwei Wörtern – „psycho“ (Seele) und „soma, somatos“ (Körper) - abgeleitet ist. 

 

Unter psychosomatischen Krankheiten versteht man diejenigen, die von psychischen Prozessen im Körper des Patienten verursacht werden. Oftmals lassen sie sich von den physiologischen Mangeln nicht bewirken. „Im Falle wenn eine medizinische Untersuchung nicht im Stande ist, eine physische oder organische Ursache der Krankheit zu identifizieren, oder wenn die Krankheit durch eine emotionale Instabilität wie Wutanfall, Panikattacke, Depression oder Schuldgefühl verursacht wurde, spricht man über eine psychosomatische Krankheit.“ (Wikipedia)

Die Grundlage der Therapie von psychosomatischen Krankheiten besteht darin, dass man Gefühle und Emotionen, die hinter den Symptomen stecken, wiedererleben muss. Alle Psychotherapeuten wissen, wie schwer es ist, auf die Spur von den weggedrängten Emotionen zurückzukommen. Ganz oft muss man sich monate- oder sogar jahrelang therapieren lassen, um gewisse Erfolge zu erzielen. Allerdings können dabei traditionelle Heilpraktiken nicht allzu behilflich sein. Negative Einwirkung von Gefühlen, die man von anderen Familienmitgliedern übernommen hat (systemische Gefühle), lässt sich nicht mittels traditioneller Therapieansätzen bewältigen da sie immer wiederkommen werden. Wenn das Problem tatsächlich durch systemische Gefühle verursacht ist, kann der Patient dessen Entstehungsart echt nicht verstehen. Symptomaufstellung richtet sich genau auf solche Fälle – wenn man mit den systemischen Gefühlen zu tun hat.

"Wenn ich ein Problem sehe, dann kann ich gar nicht anders, als eine Lösung zu sehen.

 

Das Schlüsselwort ist immer SEHEN". Genau hier hakt die systemische Arbeit ein: Eine als problematisch bewertete Situation wird visuell umgesetzt....und schon geht´s los.

 

Wir Menschen sind immer ein Teil eines vielschichtigen Systems. In Familie, Beruf, freundschaftlichen Beziehungen und mit Menschen, die uns täglich begegnen. Ein komplexes Zusammenspiel mit laufender Eigendynamik, die immer eine Wirkung auf Körper und Seele hat.

 

Diese Begegnungen fördern uns, können uns aber auch stark einschränken. Das fühlt sich dann an wie: „Wo stehe ich eigentlich in meinem Leben?“, „Warum passieren immer die gleichen Fehler?“ „Warum gelingt mir keine Partnerschaft?“ „Warum bleibe ich erfolglos?“ „Warum ist mein Leben so schwer?“ und so weiter. Antworten sind oft schwer zu finden. Das Systemstellen mit dem Systembrett zeigt auf was sowieso schon vorhanden ist. Mit diesem Wissen und auch den wiederentdeckten Gefühlen können sie die Zusammenhänge erkennen und verstehen.  Handlungsoptionen entstehen. Eine Neuausrichtung ist die Folge und sie können ihr eigenes Licht wieder oder erstmals in ihrem Leben voll zum Leuchten bringen.

 

Es lohnt sich .....und, Vorsicht! höchst wirksam